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Chronik der Aktivitäten

Einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der Projektgruppe DoktorandInnen in den Jahren bis einschließlich 2009 bietet die Aufzählung auf dieser Seite (in absteigender Chronologie).

Die GEW-Projektgruppe DoktorandInnen hat sich Ende 2002 konstituiert und arbeitet bundesweit. In der Vergangenheit haben wir Stellungnahmen und Positionen zu verschiedenen Reformen entwickelt, Seminare und Tagungen durchgeführt, mehrere Studien und ein Buch sind aus unserer Arbeit entstanden. Einen kurzen Überblick bietet die nachfolgende Chronologie:

2009

Themen und Publikationen:


  • Thema: Prekarisierung in der Wissenschaft - Im Jahr 2009 befasste sich die ProGDok mit der „Prekarisierung“ von Beschäftigung in der Wissenschaft mit besonderem Blick auf die Bedingungen der Hochschullehre und über die Situation der Promovierenden hinaus.
  • Verabschiedung des Positionspapiers für mehr Transparenz und soziale Gerechtigkeit beim Zugang zur Promotion (Dok-HuF-2009/15) - Aus der Auseinandersetzung und Positionierung zu den sozialen und wissenschaftlichen Hürden beim Übergang vom Studium in die Promotion ist das Positionspapier „Wege zur Promotion - Vorschläge der Promovierenden in der GEW für mehr Transparenz und soziale Gerechtigkeit beim Zugang zur Promotion“ hervorgegangen.
  • Beschäftigung mit dem neuen wissenschaftspolitischen Programm der GEW, Unterstützung lokaler Promovierendengruppen in der GEW und Buchbeitrag zum Thema „Promovieren in Deutschland“ (Jantz, Julka/ Krüger, Anne; in: Guzy, L./ Mihr, A./ Scheepers, R. (Hg.): Wohin mit uns? Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Zukunft; Frankfurt/Main; S. 169-179)

Eigene Veranstaltungen:

Das jährliche DoktorandInnen-Seminar fand 2009 in Hamburg statt und das Schwerpunktthema lautete „Wissenschaft im Umbruch – Wo stehen die Promovierenden“. Zentraler Inhalt des Seminars waren Veränderungen der Personalstruktur, konkret ob Wissenschaftsmanagement eine Chance oder eine Karrieresackgasse darstellt. Weitere Themen waren Veränderungen in der Lehre, „Employability“ als Aspekt wissenschaftlicher (Aus-)Bildung und der hochschulinterne wie aquch der sozialrechtliche Status von Promovierenden.

Beteiligung an Tagungen, Podiumsdiskussionen und Konferenzen:


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2008

  • die Beschäftigung mit dem vom BMBF vorgelegten Bundesbericht zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (BuWiN);
  • die Einflussnahme auf den deutschen Aktionsplan zur Realisierung der sozialen Dimension im Bologna-Prozess, damit die Promotion als erste Phase der wissenschaftlichen Arbeit und nicht als dritte Studienphase anerkannt wird;
  • Unterstützungsangebote in der PräDoc-Phase zur Aufnahme einer Promotion sowie die Thematisierung der PostDoc-Phase und der damit verbundenen Probleme;
  • die Auswertung der umgesetzten Programme im Zusammenhang mit der Exzellenzinitiative;
  • die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den zukünftigen Entwicklungen im deutschen und im europäischen Hochschulraum;
  • allgemeine Konzepte, welche die Freiheit der Forschung in der Praxis bewahren oder nachdrücklich verbessern, indem sie die Steuerinstrumente staatlicher Förderung kritisch thematisieren;
  • die Begleitung der Föderalismus-Diskussion;
  • die Frage der Gleichstellung in der wissenschaftlichen Karriere;
  • die Beschäftigung mit dem hochschulinternen wie auch sozialrechtlichen ‚Status’ der Promovierenden;
  • Teilnahme am studentischen Kongress „Alternative Perspektiven der Hochschulentwicklung“ der GEW;
  • das Veranstalten weiterer Seminare.
  • Aktive Teilnahme an der Wissenschaftkonferenz der GEW 2008 in Papenburg, u.a. durch einen Beitrag zu: „Exzellente Universitäten – exzellente Mitbestimmung? Ist Partizipation ein Zukunftskonzept?;
  • Mitwirkung an der Erarbeitung des wissenschaftspolitischen Programms der GEW;
  • Teilnahme an einem Treffen mit der polnischen Partnergewerkschaft KSN-Solidarnosc am 16. und 17. Mai 2008 in Kolnobrzeg;
  • Begleitung und Auseinandersetzung mit der Anhörung "Frauen in der Wissenschaft und Gender in der Forschung" im Deutschen Bundestag;
  • Presse-Hintergrundgespräch mit Nachwuchswissenschaftlerinnen;
  • Teilnahme am und Stand auf dem „KISSWIN“-Kongress "Lust auf wissenschaftliche Karriere in Deutschland! Wege, Förderungen und Netzwerke im Überblick" in Berlin;
  • Beitrag zur Promotion bei der von fzs und BdWi veranstalteten Tagung "Forschungspolitik im Spannungsfeld von Exzellenz und gesellschaftlicher Verantwortung“ ;
  • Auseinandersetzung mit dem Thema der ‚Employability’ vs. Berufsbefähigung;
  • diverse Artikel in GEW-internen wie –externen Zeitungen.

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2007

Zu den entscheidenden Aktivitäten 2007 gehörten:


  • die Konferenz „Making Excellence. Grundlagen, Praxis und Konsequenzen der Exzellenzinitiative“ in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hochschulforschung Wittenberg, auf der die Ergebnisse der Exzellenz-Initiative mit unterschiedlich Beteiligten und Betroffenen diskutiert wurden (siehe Tagungsbericht unter "Links");
  • die Einflussnahme auf die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit dem Ziel verbesserter Forschungsbedingungen für alle DoktorandInnen;
  • das Mitwirken am Bologna-Prozess und die Teilnahme an europaweiten Konferenzen, um bei der europäischen Diskussion unsere Ideen zu verbesserten Promotionsmodellen einfließen zu lassen;
  • die Durchführung von Seminaren, die sich mit hochschulpolitischen Fragestellungen beschäftigen und die Mitbestimmung von DoktorandInnen an der jeweiligen Hochschule oder Forschungseinrichtung befördern;
  • Erarbeitung eines Modells für ein progressives Graduiertenzentrum.

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2006

  • GEW-Handbuch „Promovieren mit Perspektive“;
  • das Mitwirken am Bologna-Prozess und die Teilnahme an europaweiten Konferenzen, um bei der europäischen Diskussion unsere Ideen zu verbesserten Promotionsmodellen einfließen zu lassen;
  • Beginn der Diskussion zu Graduiertenzentren;
  • Teilnahme an der Tagung „Quo vadis Promotion?" am 20. Juni in Bonn;
  • Gemeinsames Positionspapier mit Thesis e.V. „Für eine bessere Strukturierung - gegen eine Verschulung der Promotionsphase“;
  • erste Arbeitsgruppe zum Thema „Status von Promovierenden“ bei der GEW-Sommerschule „Die Zukunft der Hochschulen in der förderalisierten Bildungslandschaft“.

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2005

  • Stellungnahme zur „Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen";
  • Kommentar zur Thesis-Umfrage;
  • Strategieseminar PG-Dok;
  • Teilnahme an der GEW-Sommerschule;
  • Teilnahme an internationalen Konferenzen zur Promotion;
  • Begleitung der Bergen-Konferenz.

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2004

  • Seminar „Wissenschaft als Beruf“;
  • Vorbereitung des Promotionshandbuches;
  • Auseinandersetzung mit Fragen der Akkreditierung;
  • Auseinandersetzung mit der Idee eines Wissenschaftstarifvertrages;
  • Diskussionspapier Promotionsvereinbarungen – im Interesse von Promovierenden;
  • Verbesserte Neuauflage der Studie „Promovieren in Europa“;
  • intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Promovieren in Europa, Bolognaprozess;
  • Broschüre „Promovieren mit Perspektive“;
  • GEW/HBS-Seminar Promovieren nach Bologna und Berlin (eigene Beiträge);
  • aktive Teilnahme an der GEW-Sommerschule:
    Vortrag: Promotionsphase in Frankreich und Finnland
    Vortrag: Wandert die Forschung mit den jüngeren Wissenschaftlern aus den Hochschulen heraus?
    Stellungnahme: Die Promotion im europäischen Hochschulraum stärken!;
  • Wochenendseminar „Eine andere Promotion ist möglich“ in Marktbreit.

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2003

  • 10 Punkte Papier: Kommentar zu den „Empfehlungen zur Doktorandenausbildung“ des Wissenschaftsrates;
  • Seminar „Wissenschaft als Beruf“;
  • Studie zum „Promovieren in Europa“;
  • aktive Teilnahme am Internationalen Wissenschafts-Forum "Shaping the European Area of Higher Education and Research" im April;
  • Synopse – welche rechtlichen Rahmenbedingungen enthalten die einzelnen Landeshochschulgesetze?;
  • CEPES-Konferenz: Doctoral Degrees and Qualification: Vortrag: The attractiveness of the academic workplace in europe;
  • Teilnahme an der Konferenz Bildungsinternationale;
  • aktive Teilnahme an der GEW-Sommerschule, Vortrag zu Promovieren in Deutschland;
  • Auseinandersetzung mit den Themen: Mitbestimmung, Schlüsselqualifikationen, Berufspraxis, Wissenschaftskritik, Supervision in Forschung und Lehre;
  • Verfassen von GEW-internen Zeitschriftenartikeln.

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