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Stellen an Hochschulen

Die Projektstelle oder die Qualifikationsstelle als AssistentIn am Lehrstuhl ist für Promovierte in der PostDoc-Phase sicher die attraktivste Option, da sie - wenn auch immer befristet - eine einigermaßen angemessene Bezahlung und soziale Absicherung bieten.

Wie aber findet man am besten die Ausschreibungen der Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen? Mittlerweile hat sich das Internet als wichtigstes Medium bei der deutschlandweiten und internationalen Stellensuche etabliert und sollte auch die erste Anlaufstelle bei Suche nach einer Stelle an Hochschulen sein. Man darf aber nicht übersehen, dass viele Anzeigen gar nicht oder nur mit großem Aufwand im Netz gefunden werden können, da sie in Regionalzeitungen erscheinen, die nicht von den Jobportalen erfasst werden, oder Zeitungen nicht alle Druckanzeigen in die Internetdatenbank einspeisen.
Von der Vielzahl der Jobbörsen im Internet, die man auch gezielt nach Stellen im Hochschul- und Forschungsbereich durchsuchen kann, haben wir hier eine Auswahl aufgelistet und um spezifische Angebote für die Suche nach Ausschreibungen der Universitäten ergänzt.

Stellensuche

Alle großen Jobportale im Internet ermöglichen eine Suche nach Stellenanzeigen in den Bereichen Forschung und Wissenschaft. Monster.de hat ein eigenes Portal für Forschung und Lehre, bei Stepstone kann man die Bereiche „Forschung & Entwicklung, Wissenschaft & Lehre“ oder „Schule, Universität, Weiterbildung“ durchsuchen. Nützlich sind auch mehrere Datenbanken zugleich durchsuchende Jobportale wie Jobworld oder die Jobturbos der Zeit und des Tagesspiegels. Für Jobs in der Wissenschaft ist auch Stellenanzeigen.de ein guter Anlaufpunkt, da man dort u.a. die Anzeigen der für ihre Ausschreibungen im Wissenschaftsbereich ausgewiesenen Wochenzeitung Die Zeit durchsuchen kann.
Das Portal der Bundesagentur für Arbeit (BA) kann ebenso eine Anlaufstelle für die Stellensuche in der Wissenschaft sein, allerdings erschwert die Kategorisierung der BA das Finden passender Angebote. Neben einer Volltextsuche oder der Suche nach entsprechenden fachbezogenen Berufsbezeichnungen kann z.B. der Eintrag „Dozent/in (Uni) - Hochschulen u. Akademien“ zu Treffern führen.
Viele Stellen werden jedoch gar nicht in diesen Börsen veröffentlicht, sondern in Tageszeitungen und fast immer auch auf den Stellenseiten der Hochschulen. Der Wissenschaftsladen Bonn bietet einen wöchentlich erscheinenden Arbeitsmarküberblick, der die gedruckten Stellenanzeigen von bis zu 140 Tages-, Wochenzeitungen, Zeitschriften sowie Internetportalen auswertet und übersichtlich zusammenstellt. Dadurch werden viele Anzeigen gefunden, die sich bei der reinen Internetrecherche nicht oder nur schwerlich entdecken lassen. Den Arbeitsmarküberblick, der nur gedruckt und nicht online erscheint, gibt es für die Bereiche „Umwelt und Naturwissenschaft“ und „Bildung- Kultur und Sozialwesen“. Er kostet 14,40 Euro im Monat.
Ein Portal, das speziell die Internet-Stellenseiten der Unis durchsucht, ist Hochschulstellen.de. Neben einer Suchfunktion gibt es eine Liste mit direkten Links zu den Stellenseiten der einzelnen Fachhochschulen und Universitäten. Ob damit tatsächlich alle Stellenseiten erreicht werden, ist allerdings fraglich. Ebenso ist es nicht immer der Fall, dass alle offenen Stellen an einer Hochschule auf den eigenen Stellenseiten erscheinen.
Gut ist auch ein Service der Universität Heidelberg, SCIENCE-JOBS-DE, der über offene Positionen im wissenschaftlichen Bereich informiert. Hier stellen WissenschaftlerInnen selbst die Ausschreibungen ein. Der Service kooperiert mit und wird unterstützt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Auf den Seiten von SCIENCE-JOBS-DE findet sich auch eine ausführliche Liste mit anderen wissenschaftlichen Jobbörsen, sortiert nach Fachgebieten.
Angebote der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) findet man in der MPG-Jobdatenbank.
Sucht man nach internationalen Stellen im Internet kann auf newscientistjobs (vorrangig für WissenschaftlerInnen aus den Natur- und Technikwissenschaften) oder das Humanities Network (Kultur- und Geisteswissenschaften) verwiesen werden.
Meist gibt es auch ländereigene Stellenbörsen für den akademischen Bereich wie zum Beispiel in Großbritannien Academicjobs oder in den Niederlanden Academictransfer.


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